Als Coach / Mentor / Berater / etc. hört man ja oft "Warum sollte ich mein Team coachen lassen?! Das passt schon alles." ✌️


Aber oft passt es halt eben nicht und dann wundert man sich, dass der (große) Firmenerfolg ausbleibt, weil die Mitarbeiter halt nur Dienst nach Vorschrift machen, oft krank und unmotiviert sind. Manchmal knallt's auch noch innerhalb des Teams und der "Team-Segen" hängt schief. Dann wird sowieso mehr Energie auf den internen Kampf gegeneinander verwendet als für die Arbeit. 🥊

Von vielen Chefs wird leider immer noch nicht verstanden, dass zufriedene Mitarbeiter das wertvollste Kapital einer Firma sind. Alles steht und fällt mit ihnen.


Wenn ich ein Team aus zufriedenen Mitarbeitern habe, welches Hand in Hand arbeitet und sich ergänzt - dann ist das unbezahlbar. Natürlich heißt das nicht, dass den Mitarbeitern jeder Wunsch erfüllt werden soll - Hauptsache wir haben überall Honigkuchenpferde. (Das wäre auf Dauer sogar kontraproduktiv!) Es heißt, dass man zuhört und auf die (gerechtfertigten) Bedürfnisse des Einzelnen eingeht. Und für eine gute, zufriedene Atmosphäre zu sorgen ist weniger schwierig, als Chefs es sich meist vorstellen.


Natürlich kostet so ein Team Coaching Geld (und Bereitschaft und Offenheit und Mitarbeit) - aber ein erfolgreicher Abschluss macht jede Investition wieder wett. 🙂

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Ich habe schon vor Corona mit meinem Kleingewerbe nebenbei im Home Office gearbeitet. Und seit dieser Pandemie kennt es ein großer Teil der Arbeitswelt nun auch. Manche schrien “Endlich!”, andere verfluchten es fast augenblicklich.

Ich liebe die Mischung: mit meinem Hauptjob arbeite ich meist im Büro, mit meinem Kleingewerbe nur im Home Office. Wobei mein Home Office dabei sehr flexibel ist: im Sommer gern im Garten, in einem Café mit Kaffee und Kuchen oder auch am See. Im Winter auch gern vorm Kamin. Für mich bedeutet das eine unglaubliche Freiheit.


Aber es gibt drei Punkte, ohne die mein “Office to go” für mich nicht funktioniert:


1. Ladekabel bzw. PowerBank: wenn ich voll im Flow bin darf mir auf keinen Fall der Strom ausgehen. Oft genug muss ich darauf warten, dass die Muse mich küsst. (Manchmal läuft es super - und dann mal wieder so gar nicht. Wer kennt’s?) Und wenn es dann soweit ist, dann darf das nicht durch eine 0%-Anzeige der Batterie unterbrochen werden. Ist mir ein Mal passiert. War nicht cool.


2. Mein reMarkable-Tablet. Ist wie ein Notizblock. Mit dem Pen schreibt man darauf wie auf echtem Papier - Geräusch und Gefühl inklusive. Super praktisch und ich liebe es! Denn obwohl ich mit Laptop, Handy, etc. immer alles schnell festhalten könnte, mag ich es gerade wegen dem vielen mechanischen Schreiben zwischendurch auch mal wieder selbst zum Stift zu greifen. Früher habe ich unzählige Notizbücher mit mir rumgeschleppt. Jetzt habe ich eine Notizmöglichkeit, in der ich Ordner anlegen und sortieren kann und reduziere meinen Papierverbrauch. WinWin für mich.


3. Ein Buch. Meist eins für die Weiterbildung. Ich liebe z.B. die “... für Dummies”-Bücher! Wenn ich viel arbeite, schreibe und versuche kreativ zu sein, dann raucht irgendwann der Kopf und dann brauche ich eine Pause. Aber auch die Pausen nutze ich gerne sinnvoll und greife daher gern zu Weiterbildungsbüchern. Das entspannt mich von der Arbeit und ich lerne gleichzeitig etwas. (Grundsätzlich schaue ich bei einer Pause aber auch gern mal einfach nur 5 Minuten gern doof in die Gegend. Trotzdem entspannt es mich bereits, wenn ich ein gutes Buch in der Nähe weiß.)

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Und eine weitere Wahnsinnsfahrt im Karussell des Lebens liegt vor uns. Bedeutet neues Jahr dabei auch neues Glück?

Ich kann nur für mich sprechen. Und da lautet die Antwort aber sowas von JA!

Grundsätzlich hat man immer die Möglichkeit einen Neuanfang zu wagen. Das ist an jedem einzelnen Tag möglich. Dennoch nehmen wir gerne prägnante Daten dafür her. Manch einer vielleicht auch, weil man sich so noch etwas Zeit verschaffen kann, bevor es ans Eingemachte geht.

Und da nehme ich mich nicht aus. Ich starte Neues gerne am 01. eines Monats. Und ein Jahreswechsel bettelt ja förmlich darum.

Aber: MUSS es denn zum neuen Jahr auch immer gleich Neues geben? Ich sag mal so: “müssen” natürlich nicht. Aber wenn man etwas verändern will, ungeliebte Gewohnheiten loswerden oder einen Neustart möchte - dann bitte schön!

Nur, bedeutet dabei ein neues Jahr auch neues GLÜCK? Natürlich kann einem niemand die Garantie dafür geben. Schon klar. Aber wenn man es nicht wenigstens versucht - dann wird man es nie erfahren.

Ich persönlich lebe (und vor allem arbeite!) ja nach der Devise: jeder ist seines Glückes Schmied. Denn wer, wenn nicht du selbst, hält die Zügel in der Hand? DU allein bist für dich, dein Leben, deinen Erfolg und auch Misserfolg verantwortlich. Dabei darfst du selbstverständlich scheitern. (Kann ich meinerseits nur empfehlen: kratzt zwar übelst am Ego, aber man lernt unfassbar viel von der Niederlage. Wobei das Lernen eigentlich nicht im Hinfallen, sondern im wieder Aufstehen liegt…) Nichts schmeckt süßer als ein hart erkämpfter Sieg!


Dabei muss das neue Glück nicht sofort am Anfang des neuen Jahres angegangen werden. Lass dir ruhig auch Zeit. Du hast noch zwölf leere Seiten deines neuen Lebens-Buches vor dir. Fang an, wann du soweit bist. Aber: grübel und zweifel nicht zu lange. Manchmal kann ein Sprung ins kalte Wasser herrlich erfrischend sein - und erfolgreich.

Und so oder so: du lernst immer etwas. Auch in einem Misserfolg steckt ein Gewinn. Was für ein Glück! Oder etwa nicht? ;-)



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